Die Zeit…

…geht viel zu schnell rum. Heute habe ich das Gefühl 1000 Dinge verpasst zu haben, zu viel gefahren und zu wenig gelaufen zu sein. Totaler Quatsch eigentlich. Die Isle of Skye ist einfach zu schön für die wenige Zeit die ich hier hatte. Beim nächsten mal plane ich also für die Insel mindestens 4 Tage!!!

Meinen Tag habe ich total gelungen (nach dem Frühstück natürlich) am Coral Beach begonnen. Da kam direkt mal Karibikflair auf (nur nicht so warm).

Der Strand ist allerdings eine Mogelpackung. Was so schön nach Sand aussieht sind vertrocknete und von der Sonne ausgeblichene Algen!

 

 

 

 

Trotzdem total schön und Natur pur. Hasen hoppelten munter durch die Gegend und ich hab meine ersten Seehunde live in freier Wildbahn gesehen. Wahnsinn!!! Leider gibt es davon keine Fotos – ich brauche doch eine vernünftige Kamera hab ich festgestellt. 🤔

Direkt am Weg dorthin lag Dunvegan Castle. Auf dem Hinweg noch geschlossen, auf dem Rückweg schon wieder zu voll. Also auch hier keine Besichtigung. Nur ein kurzer Fotostopp aus der Ferne (könnt ihr es überhaupt sehen hinter dem Ginster -weeeiiit weg?)

Wusstet Ihr übrigens das der schottische Ginster (blüht ca. von März bis Juni) total intensiv nach Kokosnuss riecht?! Total genial. Wer das mag – den kriegt man wohl auch in Deutschland. Das aber nur so am Rande…

Weiter ging es nach Neist Point. Der alte Leuchtturm ist der westlichste Punkt der Insel. Und eine landschaftlich total tolle Strecke führt hin. 😃

 

 

 

 

Dann wollte ich eigentlich weiter zum wandern zu den MacLeods Tables (Berge mit Geschichte) aber da mal wieder nur Sonne war heute und keine Wolke in Sicht, hab ich mir das gespart. Ich krieg meine Sonnenallergie auch so schon nicht in den Griff 😐 (Das sollte jetzt aber auf keinen Fall eine Beschwerde über das Wetter sein!😉)

Also weiter zu Dun Ringill eine Festung bzw. was davon noch übrig ist aus der Eisenzeit. Etwas mehr als auf dem Foto ist dann aber doch übrig!)

Der Weg dahin war etwas schwer zu finden weil er quasi durch’s Wasser ging… Gut wäre auch gewesen, wenn ich gewusst hätte, dass es hier auch teilweise Ebbe und Flut gibt. 😯 Auf dem Rückweg waren nämlich die Hälfte der Steine schon im Wasser verschwunden!

Kurzer Moment der Panik – ich dachte schon mein Koffer würde ohne mich in dem teuren B&B übernachten und ich irgendwo in bzw. an der Festung. Oder Schuhe aus und durchs Wasser… Aber neee da geht doch ein Trampelpfad weiter – vielleicht geht der ja zurück zur Straße – puuhhh kurze Zeit später kam eine Brücke über’s Wasser – Glück gehabt! 😁

Zurück am sicheren Ufer bzw. der richtigen Seite (da wo das Auto stand) erstmal entspannt rumgesessen und die Aussicht ganz für mich allein genossen. Da waren nämlich ausnahmsweise mal überaupt keine Touristen.

 

Von da aus ging es dann zurück zur Unterkunft (mit kurzem Stopp an einem Friedhof mit ehemaliger Kirche ohne Dach und wo Schafe zwischen den Gräbern liegen).

Jetzt genieße ich die Abendsonne und schmiede den Plan für morgen. Es geht nämlich schon wieder weiter. Auf in den Norden nach Ullapool (meine längste Strecke übrigens).

Achso ich hab übrigens die 1.000 Meilen heute geknackt und bin im fahren schon so routiniert dass die anderen Touristen mich auf den Single Track Roads vorbei lassen 😂 und das Navi mich auf den 2-spurigen Straßen immer zurechtweist ‚Bitte beachten sie die Geschwindigkeitsbegrenzung‘ 😉

Heute bin ich dann mal ohne Navi gefahren. Das stört die Entspannung wenn man zwischendurch immer angemeckert wird.

Das war dann auch schon das neuste vom Tage – viele Grüße von der sturmerprobten möchtegern Schottin 😀

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